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Die Corona-Pandemie hielt die Welt im Oktober 2020 weiter in Atem, und das Ende war noch nicht absehbar. Die Regierung unterstützte Unternehmen zu Beginn der Epidemie finanziell, doch wie lange diese Hilfen reichen würden, musste sich erst zeigen. Viele Betriebe meldeten Kurzarbeit an – eine Maßnahme, die ursprünglich nur bis März vorgesehen war, inzwischen aber mehrfach verlängert wurde. In solchen Krisenzeiten stellt sich für viele Arbeitnehmer die Frage, warum man bei Jobverlust zum Anwalt gehen sollte. Wir von der Kanzlei Rechtsanwältin Breuer in Frankfurt am Main sind Ihr Ansprechpartner im Arbeitsrecht und Verkehrsrecht. Auch im Mietrecht zeigen wir Ihnen, warum anwaltliche Hilfe bei einer Kündigung unerlässlich ist.

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Arbeitnehmer

Was lange als undenkbar galt, wird inzwischen Realität: Ein Weltkonzern wie die Lufthansa muss tausende Mitarbeiter entlassen, um wieder profitabel zu werden. Selbst die Flugschule in Bremen empfiehlt ihren Schülern, die Ausbildung abzubrechen, da die Lufthansa in absehbarer Zeit keine neuen Piloten einstellen wird. Diese Entwicklungen zeigen, wie massiv die aktuellen wirtschaftlichen Einschnitte sind. Wenn große Unternehmen in einer Krise entlassen müssen, trifft es oft die Mitarbeiter hart und unerwartet.

Hilfe in schwierigen Zeiten

Zu Beginn der Epidemie unterstützte die Regierung Unternehmen mit Finanzmitteln. Viele Firmen meldeten Kurzarbeit an, die anfangs nur bis März dauern sollte, dann jedoch verlängert werden musste – alle Arbeitsplätze konnte das nicht sichern.

Wenn große Unternehmen entlassen müssen

Lufthansa und andere große Arbeitgeber stehen vor enormen Herausforderungen, denn um wieder profitabel zu werden, bleiben oft nur harte personelle Einschnitte. Sogar Ausbildungsbetriebe wie die Flugschule in Bremen raten zum Abbruch der Ausbildung, weil keine Folgebeschäftigung in Sicht ist.

Dürfen Unternehmen in der Krise einfach entlassen?

Nein, das dürfen sie nicht. Für Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern ist es gar nicht so einfach, Personal zu entlassen. Dennoch kann man nicht erwarten, dass eine Firma in die Pleite geht, nur weil sie ihre Kosten nicht reduzieren kann. Die Personalkosten machen in der Regel den größten Kostenpunkt in einer Firma aus. Ist eine Firma von der Pleite bedroht oder Teile des Betriebs unrentabel geworden, gibt es zwar Möglichkeiten, Mitarbeiter zu entlassen – es gelten hier jedoch sehr strenge Regeln.

Die Sozialauswahl als Schutzinstrument

Gerade bei großen Unternehmen mit Betriebsräten hat die Arbeitnehmervertretung ein Mitspracherecht bei Entlassungen, denn es muss eine Sozialauswahl getroffen werden, bevor jemand eine Kündigung erhält. Dabei werden Faktoren wie Lebensalter, Betriebszugehörigkeit, Unterhaltspflichten und eventuelle Schwerbehinderung berücksichtigt. Eine Kündigung darf nicht willkürlich erfolgen, sondern muss sozial gerechtfertigt sein. Fehler in diesem Prozess machen Kündigungen oft anfechtbar.

Betriebsrat und Kündigungsschutz

Der Betriebsrat muss bei Entlassungen angehört werden und kann widersprechen, denn wird ein Mitarbeiter entlassen, ohne dass der Betriebsrat ordnungsgemäß beteiligt wurde, ist die Kündigung unwirksam. Ein Anwalt für Arbeitsrecht prüft genau diese Verfahrensfehler.

Ist die Sozialauswahl fehlerfrei?

Auch wenn Entlassungen vom Betriebsrat genehmigt werden, bedeutet das nicht, dass sie wirklich rechtskonform sind, weil die Sozialauswahl komplex und fehleranfällig ist. Oft werden Mitarbeiter fälschlicherweise als vergleichbar eingestuft oder Sozialdaten nicht korrekt gewichtet. Hier lohnt sich immer der anwaltliche Blick.

Warum anwaltliche Unterstützung bei einer Kündigung unverzichtbar ist

Haben Sie eine Kündigung erhalten, dann lohnt es sich unbedingt, dass ein Anwalt für Arbeitsrecht diese Kündigung überprüft und sicherstellt, dass sie tatsächlich rechtens ist. Viele Arbeitnehmer akzeptieren eine Kündigung voreilig, weil sie glauben, gegen den Arbeitgeber ohnehin keine Chance zu haben. Doch genau hier liegt der Fehler: Eine Kündigungsschutzklage hat oft Erfolg, wenn formale Fehler vorliegen oder die Sozialauswahl fehlerhaft getroffen wurde.

Was ein Anwalt für Sie erreichen kann

Als Rechtsanwältin mit Sitz in Frankfurt am Main prüfen wir Ihre Kündigung gründlich auf formale und inhaltliche Fehler. Wir stellen fest, ob die Fristen eingehalten wurden, ob der Betriebsrat korrekt beteiligt war und ob die Sozialauswahl nachvollziehbar durchgeführt wurde. Gegebenenfalls verhandeln wir für Sie eine Abfindung oder erwirken eine Weiterbeschäftigung. Oft reicht schon die anwaltliche Aufforderung aus, um den Arbeitgeber an den Verhandlungstisch zu bringen.

Prüfung der Formalien

Ist die Kündigung schriftlich erfolgt? Wurde die Kündigungsfrist eingehalten? Gab es eine Vorabmahnung? Diese Fragen klären wir für Sie, denn schon ein formaler Mangel kann die Kündigung unwirksam machen – ohne dass es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen muss.

Verhandlung und Abfindung

Oft ist eine einvernehmliche Lösung sinnvoller als ein langer Prozess, weil wir für Sie eine faire Abfindung verhandeln, die Ihre wirtschaftliche Situation in der Übergangszeit absichert. Gerade bei langjähriger Betriebszugehörigkeit sind Abfindungen oft deutlich höher, als Arbeitgeber freiwillig anbieten.

Unsere Kanzlei für Arbeitsrecht in Frankfurt am Main

Für mehr Informationen zum Thema Arbeitsrecht und Kündigung wenden Sie sich an unsere Kanzlei, denn Rechtsanwältin Breuer in Frankfurt am Main vertritt Arbeitnehmer wie Arbeitgeber im gesamten Bereich des Arbeitsrechts. Neben Kündigungen beraten wir auch zu Aufhebungsverträgen, Zeugnisansprüchen, Lohnforderungen und allen weiteren arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Wir nehmen Ihnen die Sorge, übersehen Sie eine Frist oder verzichten auf Rechte, die Ihnen zustehen.

Weitere Rechtsbereiche unserer Kanzlei

Neben dem Arbeitsrecht und dem Themenbereich Kündigung decken wir auch das Verkehrsrecht und Mietrecht ab. Ob es um den neuen Bußgeldkatalog geht, einen Mietvertrag oder eine Kündigung am Arbeitsplatz – wir sind Ihre Kanzlei in Frankfurt am Main. In unserem Blog finden Sie Beiträge zu den Themen Arbeitsrecht und Verkehrsrecht, in denen wir Sie über aktuelle Entwicklungen und wichtige Urteile informieren. Schauen Sie in den Kategorien Arbeitsrecht und Verkehrsrecht und werfen Sie auch einen Blick auf die weiteren Beiträge, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch das Mietrecht ist ein wichtiger Bereich, den wir abdecken.

Arbeitsrecht & Kündigung

Egal ob Kündigungsschutzklage oder Abfindungsverhandlung – wir stehen Ihnen im Arbeitsrecht zur Seite. Auch bei einem Aufhebungsvertrag gilt: Prüfen Sie Ihre Kündigung nicht allein, sondern lassen Sie sie von einer spezialisierten Rechtsanwältin begutachten.

Verkehrsrecht & Mietrecht

Auch im Verkehrsrecht, etwa bei Punkten aus dem Bußgeldkatalog, und im Mietrecht bei Streitigkeiten mit Vermietern, bieten wir Ihnen kompetente Vertretung. Rechtliche Sicherheit gibt es nicht nur im Job, sondern in allen Lebenslagen.

Handeln Sie zeitnah – Fristen beachten

Eine der wichtigsten Antworten auf die Frage, warum zum Anwalt gehen, lautet: Fristen. Die Frist für eine Kündigungsschutzklage beträgt drei Wochen ab Zugang der Kündigung, und verpassen Sie diese Frist, gilt die Kündigung als wirksam – unabhängig davon, ob sie inhaltlich gerechtfertigt war oder nicht. Deshalb sollten Sie sofort nach Erhalt einer Kündigung handeln und rechtlichen Rat einholen. Wir helfen Ihnen schnell und unbürokratisch, Ihre Rechte zu prüfen und die richtigen Schritte einzuleiten.

Kontaktieren Sie Rechtsanwältin Breuer in Frankfurt am Main, um Ihre Kündigung oder andere arbeitsrechtliche und verkehrsrechtliche Fragen klären zu lassen. Auch bei mietrechtlichen Anliegen sind wir für Sie da. Wir beraten Sie ausführlich und ehrlich – damit Sie wissen, wo Sie stehen und welche Optionen Ihnen zur Verfügung stehen. Eine Erstberatung lohnt sich fast immer, denn sie schafft Klarheit und nimmt Ihnen die Unsicherheit in einer ohnehin stressigen Situation.