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Herzlich willkommen bei Rechtsanwältin Breuer in Frankfurt am Main. Auf unserer Kanzlei-Website „Recht & Information“ erhalten Sie fundierte juristische Einblicke in die Kernbereiche unserer Arbeit: Arbeitsrecht, Verkehrsrecht und Mietrecht. Im Mietrecht stehen Mieter wie Vermieter oft vor komplexen Rechtsfragen, etwa beim Abschluss eines Mietvertrages, der Höhe der Kaution oder der genauen Auslegung eines Zeitmietvertrages. Als spezialisierte Rechtsanwältin in Frankfurt/Main (ffm) begleiten wir Sie verlässlich bei der Durchsetzung Ihrer Rechte und informieren Sie über aktuelle Themen wie den neuen Bußgeldkatalog oder Kündigungen im Arbeitsrecht. In unseren Beiträgen und Kategorien finden Sie rechtliche Orientierung, damit Sie in jeder Situation gut beraten sind.

Wie kommt ein Mietvertrag zustande?

Mietverträge binden Vermieter und Mieter rechtlich. Sie kommen zustande, wenn das Angebot zum Abschluss angenommen wird und dabei die Schriftform beachtet wird (§ 550 Abs. 1 BGB), sofern die Laufzeit mehr als ein Jahr beträgt. Fehlt diese Schriftform, ist der Vertrag gefährdet, da dies schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann.

Pflichten der Vermieterseite

Ist der Vertrag wirksam, ist der Vermieter verpflichtet, die Wohnung zum vertragsgemäßen Gebrauch zu übergeben. Während der gesamten Mietzeit muss er den Zustand der Mietsache erhalten und trägt alle darauf ruhenden Lasten. Zudem hat er die Räume so zu überlassen, dass sie für den vertragsgemäßen Gebrauch geeignet sind.

Pflichten der Mieterseite

Der Mieter muss die Miete pünktlich zahlen und die Wohnung mit der üblichen Sorgfalt nutzen. Für Schäden, die durch sein Verschulden am Objekt entstehen, haftet er und muss diese umgehend dem Eigentümer melden oder selbst beheben.

Zeitmietverträge: Laufzeiten rechtssicher gestalten

Neben unbefristeten Verträgen gibt es solche mit fester Dauer. Die Mietrechtsreform lässt nur noch drei Befristungsgründe zu; ohne diese ist eine Befristung ungültig, und das Mietverhältnis wird automatisch zu einem unbefristeten Vertrag.

Die gesetzlichen Befristungsgründe im Überblick

Ein Zeitmietvertrag ist nur wirksam, wenn einer der folgenden Gründe im Vertrag genannt ist:

  • Eigennutzung: Die Räume sollen nach Ablauf der Mietzeit vom Vermieter selbst, von Familienmitgliedern oder Personen des eigenen Haushalts genutzt werden.
  • Umbau oder Instandsetzung: Bauliche Maßnahmen oder wesentliche Umgestaltungen der Räume stehen an, die durch eine Fortsetzung der Miete behindert würden.
  • Werkswohnung: Die Räume sollen an eine Person vermietet werden, die zu einer Dienstleistung verpflichtet ist, was typischerweise bei einer Werkswohnung vorkommt.

Kündigung bei Zeitverträgen: Welche Wege gibt es?

Bei reinen Zeitmietverträgen ist eine ordentliche Kündigung vor dem vereinbarten Ende gesetzlich ausgeschlossen. Eine Auflösung ist daher nur außerordentlich mit der gesetzlichen Frist möglich, sofern ein wichtiger Grund vorliegt.

Beratung zum Vertrag in Frankfurt verfügbar

Haben Sie als Vermieter Zweifel an der Formulierung oder als Mieter Bedenken zur Rechtmäßigkeit – Rechtsanwältin Breuer prüft Ihre Dokumente in Frankfurt/Main und steht Ihnen für eine individuelle Beratung zur Verfügung.

Die Rolle von Maklern beim Mietabschluss

Häufig ist bei Abschluss eines Mietvertrages ein Immobilienmakler als Vermittler beteiligt. Er übernimmt oft die Wohnungsbesichtigungen, die Bonitätsprüfung des Mieters sowie die Vorbereitung der Vertragsunterlagen. Die Kosten der Maklerprovision trägt heute in den meisten Fällen der Mieter, sofern der Makler im Auftrag des Vermieters tätig war und der Mieter die Wohnung erfolgreich angemietet hat. Dabei sind die Regelungen des sogenannten Bestellerprinzips im Wohnraummietrecht genau zu beachten.

Die Kaution: Absicherung für Vermieter, Rechte für Mieter

Eine Pflicht zur Zahlung einer Mietkaution kann sich ausschließlich aus dem Mietvertrag selbst ergeben. Ist im Vertrag ausdrücklich nichts zur Kaution vereinbart, kann vom Mieter auch später keine solche Sicherheitsleistung verlangt werden. Die Kaution sichert den Vermieter gegen mögliche Mietschulden oder Schäden bei der Rückgabe der Wohnung ab.

Kaution in Raten begleichen

Der Mieter hat die Möglichkeit, die Kautionssumme in drei gleichen Raten zu bezahlen. Meist wird die erste Rate mit der ersten Monatsmiete gezahlt, die restlichen Raten in den Folgemonaten.

Keine Kündigung trotz ausstehender Kaution

Wichtig zu wissen: Eine Nichtzahlung berechtigt den Vermieter in der Regel nicht zu einer fristlosen Kündigung. Wir greifen in diesem Fall ein und klären für Sie die rechtlichen Schritte.

Mietrechtliche Expertise durch RAin Breuer in Frankfurt am Main

Mietrechtliche Streitigkeiten können schnell emotional und finanziell belastend sein. Geht es um die formelle Wirksamkeit Ihres Mietvertrages, die korrekte Abwicklung der Kaution oder Auseinandersetzungen um die Kündigung – wir laden Sie ein, die weiteren Beiträge und Kategorien wie Arbeitsrecht oder Verkehrsrecht auf unserer Seite zu entdecken. Bei konkretem Handlungsbedarf nehmen Sie Kontakt zu unserer Kanzlei auf. Weitere Informationen zum Impressum, zu den zuständigen Ansprechpartnern wie Michael Lang, Kreuznacher Str. 10, 14197 Berlin, sowie Details zum Datenschutz finden Sie jederzeit in den entsprechenden Menüpunkten unserer Website.